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Fercam mit neuer Niederlassung in Serbien

Fercam: Camion

Das Südtiroler Transport und Logistikunternehmen Fercam setzt seinen europäischen Expansionskurs fort und gründet in Serbien eine neue Tochtergesellschaft, die Fercam Doo Beograd, die am 1. August 2017 ihren Betrieb aufgenommen hat. Die neue Tochtergesellschaft der Fercam in Serbien hat ihren Sitz in Belgrad und wird vom serbischen Logistiker Marko Kambic geleitet, der sich gemeinsam mit derzeit drei , und noch vor Jahresende fünf serbischen Mitarbeitern vornehmliche um die Abwicklung von europaweiten Komplett- und Teilladungsverkehren kümmert.

Hansjörg Faller, verantwortlich für das Freight Management FTL (Full Truck Load) und für die serbische Landesgesellschaften des internationalen Logistikdienstleisters Fercam ist sehr zuversichtlich über das Wachstumspotenzial der neuen Tochtergesellschaft: „Wir bedienen europaweit sehr viele Produktionsbetriebe, die neben unserer Zuverlässigkeit vor allem unsere Kundennähe und unsere Präsenz vor Ort besonders schätzen; zumal viele von ihnen ihre Produktionsstätten nach Serbien verlegt haben, wollen wir ihnen auch in Serbien, dank ortskundiger Mitarbeiter mit landesspezifischen Kenntnissen unsere zuverlässigen Transportdienste anbieten, wobei wir hierfür unsere eigene Flotte sowie jene von Drittunternehmern aus den osteuropäischen Ländern einsetzen. Wir bieten derzeit traditionelle Warentransporte sowie Kühltransporte über den Landweg an, jedoch mittelfristig ist auch der Einsatz von Kombiverkehren Straße/Schiene angedacht.“

Transporte von Italien und EU-Staaten in Richtung südosteuropäische Märkte

Die neue Tochtergesellschaft wird sich vorerst auf die Straßenverkehre konzentrieren, die der rege Handelsaustausch zwischen Italien und Serbien sowie die Belieferung der europäischen Märkte mit in Serbien gefertigten Gütern erforderlich machen. Es handelt sich dabei vor allem um Betriebe der Textilbranche, Automotive und Haushaltsgeräten. Fercam Belgrad kümmert sich außerdem mit spezialisiertem Fachpersonal um die Erledigung sämtlicher Zollformalitäten.

Durch seine geographisch günstige Lage im Zentrum der Balkanhalbinsel nimmt Serbien eine zunehmend wichtige Rolle als Zugang für die Märkte in Montenegro, Mazedonien, Kosovo sowie Bosnien und Herzegowina ein, wobei auch die europäischen Märkte in Deutschland und Großbritannien zu den stark befahren Verkehrsrelationen zählen.

Brückenfunktion zu den Märkten der russischen Föderation

Das Freihandelsabkommen zwischen Belgrad und Moskau hat den Warenaustausch zwischen diesen beiden Ländern positiv beeinflusst; auch ist Serbien nicht vom russischen Embargo betroffen und Russlands Importverbot vieler EU Lebensmittel hat seit dessen Inkrafttreten eine beachtliche Steigerung der Kühltransporte in Richtung russischer Föderation bewirkt.

Quelle + Bildquelle: Fercam

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