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Schlüsselfertige Lösungen für die Air-Cargo-Intralogistik von morgen

ACUNIS PM inter airport europe © Unitechnik (1)

ACUNIS, das Joint Venture von Unitechnik und AMOVA, stellt auf der inter airport europe in München seine Lösungskompetenz für die Air-Cargo-Intralogistik vor. Unter anderem präsentiert das Unternehmen in Halle A5, Stand 1158 das erfolgreich realisierte Luftfrachtterminal für die Fluglinie Ethiopian Airlines.

Die Anlage am Flughafen in Addis Abeba wurde im Juni 2017 in Betrieb genommen. ACUNIS verantwortete die Planung des gesamten Terminals und die Umsetzung der technischen Ausstattung. Ein weiterer Schwerpunkt des Messeauftritts ist das neue Release von UniWare-Cargo. Das Lagerverwaltungssystem für Luftfrachtterminals verfügt jetzt über noch bessere Funktionen zur Integration manueller und automatischer Läger.

Mit einem Warenumschlag von 600.000 t in der ersten Ausbaustufe und einer Fläche von 38.000 m2 ist das neue Cargoterminal von Ethiopian Airlines am Flughafen Addis Abeba das größte auf dem gesamten afrikanischen Kontinent. Kernstück der Anlage sind zwei automatische Läger mit Platz für 1.000 10-Fuß-Luftfrachtcontainer. Die Hälfte des Hallenkomplexes ist mit spezieller Kühltechnik versehen und ermöglicht die geschlossene Einhaltung der Kühlkette in einem Temperaturbereich von 2 bis 10 °C. Das ist vor allem für den zunehmenden Umschlag von Lebensmitteln sowie Gütern aus den Bereichen Pharma und Life-Sciences wichtig. „Das sichere Handling temperatursensibler Güter ist ein Trend, den wir auch auf dem afrikanischen Kontinent beobachten. Die Nachweispflicht hinsichtlich der Einhaltung der Kühlkette ist ein weiterer Treiber für konsequent digitale Prozesse in Cargoanlagen“, sagt Michael Huhn, Vertriebsleiter bei Unitechnik.

Spezialisiertes LVS für Cargoterminals

Transparenz bezüglich aller Prozesse in Luftfrachtterminals schafft das neue Release des Lagerverwaltungssystems (LVS) UniWare-Cargo, das ACUNIS auf der inter airport europe erstmals präsentiert. Die Lösung integriert manuelle und automatische Läger eines Frachtterminals jetzt noch besser in einem System. Dabei wird der gesamte logistische Prozess innerhalb der Anlage abgebildet – von der Übernahme der Luftfrachtcontainer auf dem Dolly-Dock bis hin zur Verladung von Europaletten auf den Lkw. Auch die Abläufe rund um Import, Export und Transit inklusive Lagerung, Transport und Auf-/Abbau der Luftfrachtcontainer stellt die neue Software vollumfänglich dar. Die Position der Ware und die weiteren Bearbeitungsschritte erfahren die Mitarbeiter über Handheld-Terminals, Staplerleitsysteme oder mobile Endgeräte. Einen Überblick über das gesamte Cargoterminal liefert die frei zoombare Anlagenvisualisierung. Diese bildet sowohl die automatischen als auch die manuellen Bereiche detailreich ab – natürlich auch auf dem Tablet. Das LVS kommuniziert mittels IATA-Standard „Cargo-IMP“ mit dem Cargo-Management-System und fügt sich so nahtlos in die übergeordnete Software ein.

Quelle/Bildquelle: ACUNIS

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