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QSL: Zehn Jahre erfolgreiche Vollversorgung der Systemgastronomie

QSL: Lkw

Aus einem Pilotprojekt mit Burger King heraus entwickelte die heutige Meyer Quick Service Logistics (QSL) ein Erfolgsmodell. Ihr System zur effizienten Vollversorgung von Systemgastronomie-Restaurants hat das Unternehmen in den letzten zehn Jahren bei Branchengrößen sowie neuen Marken in ganz Europa etabliert.

Von der Schwesterfirma Meyer Logistik im Jahr 2007 gegründet, wurde die QSL zunächst exklusiver Logistik-Partner von Burger King in Deutschland. Anschließend ließen sich auch andere Branchengrößen wie Pizza Hut, Kentucky Fried Chicken, Starbucks und IKEA von ihrem Konzept begeistern. Seitdem die Fullfilment-Spezialisten im Jahr 2011 dann erstmals mit ihren Kunden in Europa expandierten, wächst das Unternehmen auf dem Kontinent kontinuierlich weiter. Heute versorgt der Vorreiter auf dem Gebiet des Supply-Chain-Managements europaweit rund 2.500 Quick-Service-Restaurants (QSR) für 17 nationale und internationale Kunden.

„Wir verstehen uns in erster Linie als Logistiker mit Handelsfunktion“, erklärt QSL-Geschäftsführer Markus Bappert und ergänzt: „Deshalb partizipieren wir nicht an der Handelsspanne, sondern verdienen unser Geld mit hochwertigen systemischen Logistikleistungen.“

Angefangen mit dem operativen Einkauf, über das Bestandsmanagement, die Kommissionierung und die Belieferung der Restaurants übernehmen die Experten auch das Reklamationsmanagement gegenüber den Lieferanten. Des Weiteren sorgen die Logistik-Profis für eine transparente und lückenlose Rückverfolgbarkeit der Lebensmittel und regeln die gesamte Abrechnung – das allerdings, ohne an den Margen zu verdienen. „Der Kunde bestimmt seine Lieferanten selbst, verhandelt seine eigenen Preise und wir kümmern uns darum, dass alles reibungslos funktioniert.“, hebt QSL-Geschäftsführer Florian Entrich die Rollenteilung zwischen strategischem und operativen Einkauf hervor.

Innovationen gemeinsam mit den Kunden entwickeln

Die Supply-Chain-Experten können ihr Konzept nicht nur individuell auf die Bedürfnisse der Kunden anpassen. Sie entwickeln zudem etablierte Lösungen weiter und arbeiten gemeinsam mit ihren Kunden an kontinuierlichen Verbesserungen. Dazu gehört beispielsweise die Auslieferung an fast allen deutschen Feiertagen, die ausgeglichene Mengenströme und einen unterbrechungsfreien Service garantiert.

Außerdem entwickelte die QSL den Lieferprozess Drop & Go. Dabei wird die Vollständigkeit einer Bestellung bereits vor der Anlieferung dokumentiert. Am Restaurant quittiert ein Mitarbeiter lediglich den Erhalt der Lieferung, ohne die erhaltenen Warenarten und die Kartonanzahl zu prüfen. Auf diese Weise sparen beide Seiten wertvolle Zeit: Der QSL-Mitarbeiter kann weiterfahren und die Kunden kontrollieren die Ware bequem beim Verräumen. Und da mit der Einführung von Drop & Go alle Fahrer mit iPads ausgestattet wurden, läuft der gesamte Prozess vollkommen papierlos und somit nachhaltiger ab. In einer eigens entwickelten Tracking-Plattform können sich die Kunden zudem in Echtzeit darüber informieren, wann die Lieferung ankommen wird.

In Zusammenarbeit mit dem Umweltdienstleister Interseroh, einer Tochter des Recyclingspezialisten ALBA Group, entwickelte die QSL außerdem eine Branchenlösung für die Rücknahme und Verwertung von Verkaufsverpackungen. Speziell für Systemgastronomie-Kunden regeln beide Unternehmen die gesamte Organisation des Abfallmanagements mit allen Nachweis- und Dokumentationspflichten sowie sämtliche Abrechnungsströme. Davon profitieren insbesondere Franchisenehmer, denn das optimierte Abfallmanagement senkt die Kosten, die die Hersteller an sie weitergeben.

Optimistisch in die Zukunft

Dank der engen Zusammenarbeit mit Ihren Kunden sowie der individuellen Anpassung ihres Systems blicken die beiden QSL-Geschäftsführer optimistisch in die Zukunft: „Wir sehen die ersten zehn Jahre als einen erfolgreichen Start an, durch den wir uns in ganz Europa etabliert haben“, sagt Florian Entrich. Und Markus Bappert ergänzt: „Jetzt geht es erst richtig los: Vor allem in Frankreich und in Osteuropa werden wir in den nächsten Jahren noch stark wachsen.“

Quelle + Bildquelle: QSL

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