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Jubiläum: 20 Jahre Cargonetwork

Cargonetwork

Unpaarige Verkehre optimieren, das ist seit September 1997 die Spezialität von Cargonetwork. Im Sommer hat der unabhängige Systemcarrier, der für KEP-Dienstleister, Spediteure und Verlader aus Industrie und Handel Touren mit neutralen Wechselbrücken organisiert, seinen Beirat für die nächsten drei Jahre neu gewählt.

Flexibel und effizient sind die Transporte, die Cargonetwork für seine Kunden durchführt. Denn die acht Gesellschafter des Netzwerks haben sich vor 20 Jahren zum Ziel gesetzt, die Auslastung der für sie eingesetzten Fahrzeuge unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten zu optimieren. Entstanden ist dabei ein eigenes Netzwerk mit heute 160 festen Linien sowie flexiblen Charterverkehren. Herzstück darin sind 760 neutrale Wechselbrücken, die es Cargonetwork erlauben, Ladungsträger unterschiedlicher Auftraggeber mit demselben Fahrzeug zu transportieren. Mit diesem Service hat das Unternehmen im Jahr 2016 einen Umsatz von 25,4 Millionen Euro (plus 4,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr) erzielt. Dabei hat der Dienstleister 98,3 Prozent der Sendungen pünktlich zugestellt. Diese Zahlen vermeldete das Netzwerk auf seiner Gesellschafterversammlung Ende Juni, auf der darüber hinaus die Mitglieder des Gremiums ab 2018 für drei Jahre gewählt wurden. Neu in dem Kontrollorgan ist Olaf Stüwe von der DPD Deutschland GmbH, der Florian Zehetleitner von Raben Trans European Germany ersetzt. Die anderen Mitglieder, Georg Köhler, René Stöcker, Stefan Rehmet und der Vorsitzende Prof. Dr. Armin Bohnhoff, bleiben im Gremium.

Datenbankbasiertes Qualitätstool eingeführt

Pünktlich zum 20-jährigen Bestehen hat der Systemcarrier auch seine IT-Systeme optimiert. Mit dem neuen Qualitätstool, das die täglich rund 160 durchgeführten Touren in einer Datenbank erfasst, verfügt Cargonetwork nun über eine Ressource, die eine individuelle Auswertung auf Knopfdruck ermöglicht – sowohl auf den Kunden als auch auf das Transportunternehmen bezogen. „Ab sofort können wir unsere Verkehre schneller und systematischer auswerten, proaktiv Gespräche mit unseren Frachtführern suchen und so die Qualität für unsere Kunden weiter verbessern“, erklärt der Beiratsvorsitzende Professor Armin Bonhoff. Das Netzwerk verfügt über einen 13 Fahrzeuge umfassenden Flex-Pool, der täglich auf den aktuellen Bedarf abgestimmt disponiert wird.

200 neue Wechselbrücken und ein Prototyp

Turnusgemäß erneuert Cargonetwork in diesem Jahr 200 seiner Wechselbrücken, je 50 pro Quartal. Darüber hinaus läuft ein ganz besonderer sogenannter Behälter auf den Touren mit: Seit Sommer testet der Systemcarrier den Glattwand-Prototypen eines chinesischen Herstellers für dessen deutsche Vertriebsgesellschaft. Von diesem Modell ist aktuell auf Deutschlands Straßen nur noch ein weitere Wechselbrücke unterwegs – in gelber Farbe. Bei Cargonetwork werden die Ladungsträger nämlich ordentlich gefordert: „Bei uns stehen die Wechselbrücken ihre Beine nicht in den Asphalt, sondern sind ständig unterwegs“, berichtet Geschäftsführer Jürgen Klein.

Quelle + Bildqualität: Cargonetwork

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