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Ekol eröffnet Hafenterminal in der Türkei

Ekol: Yalova Ro-Ro-Terminal

Ekol hat im türkischen Yalova ein neues Ro-Ro-Terminal in Betrieb genommen. Nach zwei Jahren rechtlicher Verfahren und Bauarbeiten steht das Terminal Unternehmen zur Verfügung, die im Import- bzw. Export-Geschäft mit der Türkei tätig sind. Darüber hinaus stellt das Terminal einen Knotenpunkt in den Nahen Osten dar.

Die Grundinvestition belief sich auf 40 Millionen Euro. Beginnend mit einem Export hat das Terminal seine ersten Fahrzeuge am 3. Oktober angenommen, der erste Ro-Ro-Transport ging am 4. Oktober auf die Reise. Die „Qezban“, ein Ro-Ro-Schiff von Alternative Transport, ist bereits nach Triest unterwegs. Die offizielle Eröffnungszeremonie des Yalova Ro-Ro-Terminals soll in den kommenden Tagen stattfinden.

Gelegen in Yalova Topçular mit einer Grundfläche von 80.000 Quadratmetern und einer Kapazität von 500 Aufliegern, verfügt das Yalova Ro-Ro-Terminal über eine Hafenanlage mit zwei Rampen, Röntgenanlage, Zollamt, Labor, Agenturbüros, sozialen Einrichtungen für Fahrer, einen kurzzeitigen Lagerbereich von 16.000 Quadratmetern und ein ADR-Lager.

Krebserregende Stoffe werden in den Laboren am Yalova Ro-Ro-Terminal getestet, um den Export von Textilien und Lederprodukten, Schuhen, Bürobedarf und Spielzeug zu ermöglichen. Die Abteilung, die Lebensmittelprodukte für den Import und Export analysiert, wird bis Ende des Jahres betriebsbereit sein. Ab November werden Fahrzeuge, die exportiert werden sollen, die Tankstelle nutzen können, ohne die türkische Sonderverbrauchssteuer zahlen zu müssen.

Bislang hat Ekol seine Auslandsgeschäfte vom Hafen Haydarpaşa aus getätigt. Von nun an werden diese am Yalova Ro-Ro-Terminal forgesetzt. Anlässlich der Eröffnung sagte Ekols Vorstandsvorsitzender Ahmet Musul: „Diese Investition wurde in der logistisch am relevantesten Region der Türkei getätigt und wird die Anstrengungen aller unserer Exporteure, insbesondere der Automobilindustrie, unterstützen. Unsere Investitionen haben zur Entwicklung unseres Unternehmens sowie auch der Branche insgesamt beigetragen; dies wird uns bald dabei helfen, viel bessere Lösungen in Bezug auf Qualität und Profit zu produzieren.“

Das neue Terminal soll auch einen bedeutenden Beitrag zu Ekols Umweltschutzstrategie leisten. Mit der Reduzierung der Straßentransportzeit sollen 1,5 Millionen Liter Diesel eingespart und vier Millionen Kilometer Straßentransport vermieden werden. Außerdem verringert Ekol den Kohlendioxidausstoß um 3,7 Millionen Kilogramm sowie den Schadstoffausstoß um 12.000 Kilogramm.

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