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Geodis führt Datenbrillen im Lager am Standort Köln ein

Der Logistikdienstleister Geodis, Transport- und Logistiktochter der französischen SNCF-Gruppe, implementiert Augmented Reality-Lösungen für die Logistik im Lager in Köln. Die eingeführte Lösung basiert auf Picavis „Pick-By-Vision“-Technologie und zielt darauf ab, den Lagermitarbeitern die Warenkommissionierung und -verladung zu erleichtern.

Mit einer Datenbrille ausgestattet, sehen die Mitarbeiter visuelle Informationen in ihrem Sichtfeld. Damit erhalten sie alle Angaben, die sie für die Kommissionierung oder Verladung benötigen. Geodis hat zunächst zwölf Mitarbeiter mit diesem System ausgestattet.

Die Datenbrillen leiten die Kommissionierer mittels visueller Displays durch den aktuellen Kommissionierauftrag. Sie informieren vorab über die zu übernehmende Ladeeinheit (Palette oder Karton) und verweisen im Anschluss auf die zu pickenden Mengeneinheiten, die Positionsebene sowie den Stellplatz. Bei Bedarf können auch Bilder der Produkte in das Sichtfeld eingespielt werden. Während des Kommissionierens scannt der Angestellte die Waren mittels Fingerscanner. Das Mitführen eines Handscanners entfällt dadurch und der Mitarbeiter hat die Hände frei. Am Ende des gesamten Kommissionierlaufes führt die Datenbrille Mitarbeiter an den korrekten Stellplatz in der Bereitstellungszone und der Kommissionierauftrag wird automatisch im Warehousemanagement-System (WMS) abgeschlossen.

Durch den Einsatz der Datenbrillen erhalten Mitarbeiter im Vergleich zu der Nutzung von Handscannern ein wesentlich höheres Maß an Bewegungsfreiheit und haben trotzdem Zugang zu detaillierteren Informationen bezüglich Art und Aussehen der zu kommissionierenden Greifeinheiten. Dies steigert die Produktivität und eliminiert potenzielle Fehlerquellen. Außerdem können mit der Datenbrille nach Abschluss des Auftrages Fotos von den verladenen Paletten aufgenommen werden, wodurch eine lückenlose Verladedokumentation entsteht. Dank der präzisen und strikten Prozessführung, erzielt Geodis eine hohe Pickleistung, bessere Qualität und eine lückenlose Dokumentation. Ein einfacher und sehr flexibler Parametrierprozess – verbunden mit dem WMS – ermöglicht eine einfache und flexible Anpassung der Lagerorganisation an veränderte Rahmenbedingungen.

Darüber hinaus liefert Pick-by-Vision noch einen weiteren Mehrwert: „Der Umfang und die Darstellung der relevanten Informationen sind leicht skalierbar. Dadurch können auch neue Mitarbeiter ohne Vorkenntnisse schnell angelernt werden. Somit wird auch in einer Peak-Season die gewohnt hohe Qualität sichergestellt“, sagt Christian Müller, Area Manager FMCG bei Geodis, überzeugt.

„Die Lösung ist auch eine gute Nachricht für unsere Kunden. Diese können dadurch nämlich von einer Produktivitätssteigerung von bis zu 12 Prozent und vom Einsatz dieser innovativen Technologie in ihrer Supply-Chain profitieren“, so Dr. Bernhard Heimann, Direktor Operations bei Geodis.

Nach mehreren Tests mit verschiedenen Lösungen hat sich Geodis für die von Picavi entwickelte Pick-by-Vision-Technologie entschieden. Sollten sich die erwarteten Ergebnisse bestätigen, plant Geodis den Einsatz von Pick-by-Vision an weiteren Standorten in Deutschland.

Quelle: Geodis

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