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LHG: Mitarbeiter stimmen Vereinbarungen zu

LHG

In einer Mitgliederversammlung der Gewerkschaft ver.di haben die Beschäftigten der Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG) mehrheitlich den Vereinbarungen zur Restrukturierung zugestimmt. Damit greifen auch die Gesellschafterbeiträge der Hansestadt Lübeck. Die Vereinbarungen stehen noch unter Gremienvorbehalt. Nach jahrelangem Tarifstreit und zuletzt monatelangen Diskussionen über die Sanierung des Unternehmens kehrt nunmehr wieder Ruhe im Hafen ein. Die notwendigen Kostenentlastungen stärken die Wettbewerbsfähigkeit der LHG, während die langfristige Tariflaufzeit bis 2022 dem Unternehmen größere Beweglichkeit am Markt und damit erhöhte Attraktivität für Kunden verschafft. Kein anderer Hafenbetrieb verfügt über eine derart lange Tarifbindung.

Kernpunkte der Vereinbarungen sind kurz- und mittelfristige Regelungen zur Kostenentlastung sowie zur Flexibilisierung. Der Sanierungstarifvertrag regelt vor allem fest geschriebene Lohnerhöhungen bis 2022 sowie den Verzicht auf Zulagen und Sonderzahlungen. Im Gegenzug sind während der Laufzeit betriebsbedingte Beendigungskündigungen ausgeschlossen. Darüber hinaus geht es vor allem um die Flexibilisierung der Arbeitsabläufe. Insgesamt erhält das Unternehmen durch die Vereinbarungen nunmehr Planungssicherheit und eine klare Zukunftsperspektive. Die Gesellschaft präsentiert sich am Markt wieder als zuverlässiger und leistungsstarker Partner ihrer Kunden.

Entsprechend erleichtert zeigte sich Geschäftsführer Sebastian Jürgens: „Die gemeinsamen Anstrengungen haben sich gelohnt, was sich auch in dem breiten Konsens aller Beteiligten widerspiegelt. Die LHG ist wieder auf Kurs, und wir können optimistisch nach vorne schauen. Dies ist zugleich ein starkes Signal an unsere Kunden. Ich bin zuversichtlich, dass von den Gesellschaftern nunmehr auch kurzfristig die letzten formalen Hürden genommen werden, um die Vereinbarungen umzusetzen.“

Quelle: LHG, Bildquelle: LHG / Christiane Schröder

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