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Rhenus Maritime Services und Wessels Reederei kooperieren im Schiffsmanagement

Ab sofort starten die Rhenus Maritime Services (RMS) und die Wessels Reederei eine intensive Zusammenarbeit. Ziel ist es, das technische Management der RMS-Flotte, die aktuell aus 15 Küstenmotorschiffen in der Größe 1.700-3.300 DWAT besteht, in naher Zukunft unter dem Dach der Wessels Reederei anzusiedeln.

Bereits zum Ende 2017 wurden alle administrativen Aufgaben der in Duisburg angesiedelten Rhenus Maritime Services zur Wessels Reederei in Haren an der Ems verlagert. „Im stark umkämpften Geschäft der Küstenmotorschifffahrt erhoffen wir uns von der Kooperation weitere wirtschaftliche Vorteile für unsere beiden Schifffahrtsunternehmen“, kommentiert Ralf Uebachs, Geschäftsführer der Rhenus Maritime Services, die Zusammenarbeit.

Die Wessels Reederei, deren Erfahrung in der Schifffahrt bis ins Jahr 1912 zurückreicht, wurde auch aufgrund ihrer innovativen Entwicklungen im Bereich der windunterstützten Antriebssysteme ausgewählt. Aktuell ist die Reederei die erste, die ein 1.000-TEU-Containerschiff vom herkömmlichen Schiffsdiesel- auf einen umweltfreundlichen LNG-Antrieb umgerüstet hat.

„Wir freuen uns, einen solch innovativen Partner für das Schiffsmanagement unserer Flotte gewinnen zu können“, betont Ralf Uebachs, „und wir sind sicher, dass beide Unternehmen gemeinsam noch erfolgreicher energiesparende Techniken nach vorne treiben werden.“

„Mit der nun zur Verfügung stehenden Flotte wird es möglich sein, Kostenstrukturen – zum Beispiel bei der Beschaffung und Überholung von Ersatzteilen – sowie Versicherungsleistungen zu verbessern“, ergänzt Gerd Wessels, geschäftsführender Gesellschafter der Wessels Reederei.

Quelle + Bildquelle: Rhenus

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