Newsticker

Fraport und Dakosy schließen Kooperationsvertrag zum Aufbau eines digitalen Versenderportals

Fraport und Dakosy haben eine Kooperationsvereinbarung zur Realisierung eines digitalen Portals für Versender von Gefahrgütern geschlossen. Damit wird der Gefahrgutprozess weltweit erstmals durchgehend digitalisiert.

Das Portal überträgt alle Sendungsdetails, inklusive der gefahrgutspezifischen Daten, komplett elektronisch über nur jeweils eine Schnittstelle vom Versender bis zur Airline. Anfang Mai ist der Start einer Pilotphase geplant.

„Wir lösen mit dem Versenderportal eine weitere, große Herausforderung der Air Cargo Supply Chain und ermöglichen den Nutzern eine deutliche Vereinfachung der Prozesse über Unternehmensgrenzen hinweg“, so Ulrich Wrage, Vorstand der DAKOSY AG. „Die Vertiefung der Zusammenarbeit mit der Fraport AG als starkem Partner für dieses innovative Produkt unterstützt die konsequente Fortsetzung der Digitalisierung in der Luftfracht.“

Die Gesetzgebung schreibt vor, dass bei jeder Gefahrgutsendung eine sogenannte Dangerous Goods Declaration (DGD) mitgeführt werden muss. Aufgrund von Dokumentationsfehlern kommt es bei einem signifikanten Anteil der Gefahrgüter immer wieder zu Verzögerungen. Durch das neue Portal lassen sich diese Fehler in der Regel deutlich vor Ankunft am Flughafen identifizieren und korrigieren. Darüber hinaus entfallen aufwändige manuelle Erfassungen. So können Zeitverluste und damit verbundene Kosten vermieden werden.

„Das Portal erlaubt allen Akteuren der Luftfrachtprozesskette, den Prozess schneller, zuverlässiger und transparenter zu gestalten“, freut sich auch Anke Giesen, Vorstand Operations der Fraport AG, über die Kooperation. „Damit unterstreichen wir am Flughafen Frankfurt einmal mehr unsere Position als Innovationsführer in der Luftfracht.“

Das Projekt stellt eine optimale Ergänzung der IATA eAWB-Initiative dar, indem ein weiteres Luftfrachtdokument digitalisiert wird. Für die Pilotphase konnten bereits zahlreiche namhafte Unternehmen gewonnen werden. Für die Zukunft ist die Erweiterung des Portals um zusätzliche Produktgruppen denkbar.

Quelle/Bildquelle: Fraport AG

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*