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trans-o-flex stellt 4.350 Zebras ein

Bei trans-o-flex steht ein Generationswechsel an. Der Logistikdienstleister investiert rund fünf Millionen Euro, um 4.350 neue Handheld-Computer anzuschaffen. Sie dienen als Handscanner in der Sortierung oder als Ausliefercomputer, auf dem die Empfänger unterschreiben.

„Der immense Fortschritt in der Informationstechnik macht die neuen Geräte schneller, stabiler, ausfallsicherer, kleiner und handlicher sowie einfacher in der Wartung als ihre Vorgänger“, sagt der Vorsitzende der Geschäftsführung von trans-o-flex, Wolfgang P. Albeck. „Weil wir außerdem auf ein neues Betriebssystem wechseln, investieren wir neben der Hardware auch in die Neu-Programmierung der Software.“

Deshalb wird die neue Gerätegeneration schrittweise eingeführt. Den Anfang machen die rund 800 Hallenscanner. Hier hat der Austausch bereits im Dezember 2017 begonnen und soll Ende dieses Monats abgeschlossen sein. Parallel ist die umfangreichere Programmierung der Ausliefercomputer angelaufen. Ist die erfolgt, werden die Ausliefercomputer in einem Depot unter realen Bedingungen getestet. Diese Mobilcomputer steuern die gesamte Logistik auf der letzten Meile. „Die Geräte zeigen den Fahrern beispielsweise im Depot an, welche Sendungen zu ihrer Tour gehören, sie zeigen unterwegs den nächsten Stopp an, weisen auf Sendungsbesonderheiten wie Nachnahme oder Gefahrgut hin und auf ihnen quittieren Empfänger den Erhalt“, so Albeck. Die ersten Fahrer sollen die neuen Touch-Computer Anfang 2019 erhalten. Insgesamt werden 3.000 Handhelds für die Fahrer bei trans-o-flex und 550 für die von ThermoMed in Deutschland und Österreich beschafft.

Die neuen Geräte sehen aus wie ein Smartphone, sind aber deutlich robuster. So soll das nach umfangreichen Tests ausgewählte Gerät TC56 von Zebra Technologies auch dann noch funktionieren, wenn es ins Wasser gefallen oder aus mehr als einem Meter Höhe auf Beton gestürzt ist. „Hauptgrund für den jetzigen Systemumstieg ist aber, dass wir nicht mehr Windows mobile, sondern Android als Betriebssystem nutzen wollen“, erläutert Albeck. „Die Auswahl an Geräten ist viel größer, und wir können modernere Technik nutzen und optimierte Prozesse entwickeln.“ Falls Probleme auftreten, können Fahrer künftig beispielsweise über eine Ferndiagnose direkt am Gerät schnell und einfach unterstützt werden. Auch neue Updates laufen über Fernwartung. Bei der vorherigen Gerätegeneration mussten große Updates noch stationär aufgespielt werden.

Quelle: trans-o-flex

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