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Christian Durach übernimmt Lehrstuhl für Supply Chain and Operations Management

Seit Anfang des Jahres leitet Christian Durach den Lehrstuhl für Supply Chain and Operations Management an der ESCP Europe Berlin. Der Wirtschaftsingenieur gilt als ausgewiesener Experte für internationale Logistikketten und das Management von Risiken.

get link Zuletzt leitete der 32-Jährige das Kühne-Stiftungszentrum für internationale Logistiknetzwerke am Bereich Logistik der Technischen Universität Berlin. An der ESCP Europe Berlin soll er nun die Forschung und Lehre im Bereich der anwendungsorientierten Logistik weiterentwickeln.

Der gebürtige Allgäuer studierte Wirtschaftsingenieurwesen in Zürich, Berlin und im US-amerikanischen Worcester. Nach dem Abschluss promovierte er an der Technischen Universität Berlin. Sein Thema war die Robustheit von globalen Lieferketten. Im Anschluss habilitierte er ebenfalls an der TU Berlin zum Einfluss von geographischen Merkmalen auf die Logistik und forschte als Gastwissenschaftler unter anderem an der renommierten ETH Zürich. „Der Ruf an die ESCP Europe Berlin ist für mich ein echter Glücksfall. Als Business School genießt die ESCP Europe in der Fachwelt eine exzellente Reputation. Außerdem kann ich meine Forschung weiterverfolgen und bleibe Berlin treu“, sagt Durach.

Die Schwerpunkte seines Lehrstuhls beziehen neben dem Management von Risiken und der zunehmenden Komplexität globaler Handelswege auch soziale und ethische Fragen rund um Lieferketten sowie die Digitalisierung und deren Einfluss auf zukünftige Netzwerkstrukturen und -relationen in der Logistikbranche ein. Themen, die Kunden und Unternehmen gleichermaßen bewegen, wie Durach betont. „Die Herausforderungen für die Logistikbranche haben in den letzten Jahren zugenommen. Die Wege vom Produzenten hin zum Konsumenten werden immer komplexer und globaler. Gleichzeitig steigen die Ansprüche der Kunden in Bezug auf Qualität, Verfügbarkeit und Kosten.“

Auch die Frage nach sozialer und ökologischer Nachhaltigkeit werde immer häufiger gestellt. Für umso wichtiger hält der 32-Jährige deshalb den akademischen Austausch mit Industriepartnern. Gemeinsam wolle man Erkenntnisse und Lösungen entwickeln, die für die Logistikbranche relevant sind.

Quelle/Bildquelle: ECSP Europe

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