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Cargo-Partner gewinnt Hermes-Verkehrs-Logistik-Preis

Bei der Verleihung des Hermes-Verkehrs-Logistik-Preises der Bundessparte Transport und Verkehr der österreichischen Wirtschaftskammer am Mittwoch konnte sich der internationale Transport- und Info-Logistik-Anbieter Cargo-Partner den Preis in der Sparte „Nachhaltigkeit“ sichern.

Die begehrte Auszeichnung wird jährlich im Rahmen der Hermes-Verkehrs-Logistik-Gala in der Wiener Hofburg verliehen und würdigt in sieben Kategorien überdurchschnittliches Engagement und großartige Leistungen von Vertretern der heimischen Verkehrs- und Logistikwirtschaft. Cargo-Partner reichte bei dem Wettbewerb den Bau seines iLogistics Centers in Fischamend ein und wurde im festlichen Ambiente der Veranstaltung zum Sieger in der Kategorie „Nachhaltigkeit“ gekürt. Die Übergabe des „Hermes-Stabs“ erfolgte durch den Bundesspartenobmann Transport und Verkehr der Wirtschaftskammer Österreich, Alexander Klacska und Bundesminister für Verkehr, Innovation und Technologie, Norbert Hofer. Die Fachjury begründete die Auszeichnung des modernen Bauprojekts mit seiner Innovationskraft im Sinne des Umweltschutzes. Auch die technische Dimension und die Herausforderungen aufgrund der Bauweise des Holzgebäudes konnte die Jury überzeugen.

Das neue iLogistics Center wird 24.500 Palettenstellplätze im Hochregallager auf 7.800 Quadramteren sowie Blocklagerung auf 2.000 Quadratmetern im Wareneingangs- und Warenausgangsbereich und ein Kleinteilelager auf 1.800 Quadratmeter beinhalten. Der Bau auf Holzbasis ermöglicht eine energie- und kostenschonende Temperaturführung zwischen 15°C und 26°C (+/- 2°C), eine konstante Luftfeuchtigkeit von bis zu 70 Prozent, niedrige Betriebskosten sowie erhebliche Emissionsersparnisse, da für den Bau nur Materialien ausgewählt wurden, die CO₂-arm hergestellt sind. Insgesamt wurden 4.200 Kubikmeter Holz in der Konstruktion verbaut, was 4.200 Tonnen an gebundenem CO₂ entspricht. Diese Menge gleicht dem Strombedarf von 620 Haushalten oder dem durchschnittlichen CO₂-Ausstoß von 887 Personen, die je ein Jahr mit dem Auto fahren. Ein zusätzlicher positiver Effekt für die Umwelt ergibt sich, wenn das Gebäude am Ende seiner geplanten Lebenszeit von 70-100 Jahren rückgebaut werden muss. Das Baumaterial Holz muss nicht aufwändig entsorgt werden, sondern kann zuletzt als umweltverträglicher Energieträger zum Einsatz kommen.

Zusätzlich überzeugt der neue Lagerstandort auch mit einer eigenen Entladezone zur benachbarten Makita-Zentrale. Die Anlage selbst ist durchgehend kameraübewacht und alarmgesichert. Die Nutzfläche beträgt insgesamt 12.250 Quadratmeter, die bebaute Fläche beläuft sich auf 10.615 Quadratmeter. Aus den zahlreichen kompetenten Professionisten gingen ausschließlich heimische Unternehmen als Bestbieter für die ausführenden Bauarbeiten hervor, sodass die Wertschöpfung innerhalb Österreichs blieb. Der Spatenstich erfolgte im Juni 2017 und bereits im Juni 2018 soll das iLogistics Center in Betrieb genommen werden.

Christina Hainbuchner, Director of Corporate Communications & Marketing, zeigte sich erfreut, dass das sorgfältig geplante Projekt mit dem ersten Platz ausgezeichnet wurde: „Mit der Bauweise des Lagers werden – vor allem auch in der Logistikbranche – neue Wege begangen. Zeitgleich wird dieses Bauprojekt Modellcharakter für weitere iLogistics Center von Cargo-Partner haben. Derzeit investieren wir stark in den Ausbau unserer Kontraktlogistik, deshalb fließen wichtige Erfahrungen aus diesem Projekt künftig in die Gestaltung und Ausstattung anderer Lagergebäude. Beispielsweise flossen bereits beim aktuell laufenden Bau unserer neuen iLogistics Center an den Standorten Ljubljana und Sofia erste Rückschlüsse in die Planungen ein.

Quelle + Bildquelle: Cargo-Partner

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