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Abholstationen als Schlüssel für die letzte Meile in der City-Logistik

Weil Lieferungen an Volumen zunehmen und gleichzeitig komplexer und zeitkritischer werden, bieten die Paket-Abholstationen des Münchner Logistik-Startups Qool Collect einen Lösungsansatz zu den Problemen der „letzten Meile“. Für den E-Commerce, die Logistikdienstleister und Stadtbewohner spielt die Paket-Abholstation in Zukunft eine große Rolle.

Wenn der Zusteller das Paket aus dem Wagen hebt und an der Haustür klingelt, wird es für Paketdienstleister und Empfänger teuer und lästig. Jeder misslungene Versuch, das Paket zuzustellen, kostet Zeit, Benzin und Geld auf der „letzten Meile”, dem Weg zur Haustür. Ein größeres Paketvolumen und komplexere Zustellungen, wie die von gekühlten Lebensmitteln, gestalten die Arbeit der Lieferanten aufwendiger. Umwelt und Stadtbewohner tragen die Folgen: Weil Zustellfahrzeuge jede Haustür einzeln ansteuern, sorgen sie gleichzeitig für Lärm- und Feinstaubbelastung und bringen die Verkehrsinfrastruktur in Großstädten an ihre Grenzen. Deshalb fordern Paketdienstleister alternative Möglichkeiten der Zustellung. Das Logistik-Startup Qool Collect hat in den vergangenen Monaten in München fünf Abholstationen aufgebaut.

An nunmehr fünf Abholstationen von Qool Collect in München haben Online-Shopper via Click & Collect die Möglichkeit, Pakete genau dann abzuholen, wenn es gerade passt. Per App wird man informiert, sobald das Paket angekommen ist und kann es dann bis 23 Uhr von Montag bis Samstag abholen. Neben Paketdienstleistern können auch Lebensmittel-Einzelhändler Partner von Qool Collect werden, denn Qool Collect ermöglicht eine durchgängig gekühlte Lieferkette und frachtgerechte Einlagerung der Waren. Die bestellten Lebensmittel werden von Kurieren zur Filiale transportiert, wo sie der Kunde in Empfang nehmen kann. Stefan Müller von Qool Collect meint dazu: „Wir bieten den Allround-Service für den Kunden. Mitarbeiter in den Filialen unterstützen auch bei der Retoure. Der Logistikunternehmer kann sich mit uns auf den pünktlichen Transport des Pakets von A nach B konzentrieren“.

Frachtkonsolidierung durch ein breites Netzwerk von Abholstationen

Qool Collect deckt mit fünf Stationen in München ein breites Netzwerk ab. Für die Partnerhändler ist die Kooperation einfach: Die Aufbewahrung von Waren und Lebensmitteln ist kostenlos, der Metzger oder Blumenhändler hat somit einen kalkulierbaren Aufwand und muss sich nicht in das Geschäft der letzten Meile begeben. Ein Modell mit Zukunft, denn laut einer Prognose des Handelsverbands Deutschland rechnet man beim Online-Handel in diesem Jahr wieder mit einem Wachstum von zehn Prozent. „Die Logistikbranche hat die Herausforderungen der Digitalisierung und ihre Auswirkungen auf den Handel lange unterschätzt. Abholstationen für Kunden, Einzelhändler und Logistikdienstleister sind die Lösung – flexibel, frachtgerecht und einfach”, so Müller abschließend.

Quelle + Bildquelle: Qool Collect

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