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Münchner Flughafen-Wachstum beflügelt den bayerischen Logistikmarkt

LBS-Geschäftsführerin Sabine Lehmann

Das Wachstum der Luftfracht am Münchner Flughafen zeigt die wachsende Nachfrage bei bayerischen Spediteuren: „Unser Air Cargo-Geschäft wächst.“

Das Frachtgeschäft des Münchner Flughafens hat 2017 eine neue Höchstmarke erreicht: „Der Cargo-Umschlag, also das aus Luftfracht und Luftpost gebildete Gesamtaufkommen, stieg um 7,1 Prozent auf 379.000 Tonnen“, sagte Michael Kerkloh, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen München GmbH (FMG) auf der Jahrespressekonferenz in München. Damit wuchs das Aufkommen an Fracht noch stärker als bei den Passagieren.

Der Landesverband der Bayerischen Spediteure e.V. (LBS) teilt die positive Nachricht der FMG. „Ein Plus von 25.000 Tonnen Luftfracht am Flughafen bedeuten zusätzliche 25.000 Tonnen Geschäft durch unsere Mitglieder, die Sendungen über das bayerische Drehkreuz umschlagen“, kommentiert Sabine Lehmann, Geschäftsführerin des LBS, die Zahlen.

Schon seit Jahren befänden sich die Cargo-Zahlen am zweitgrößten deutschen Flughafen im Aufwind: „Daran spürt man die Dynamik der bayerischen Exportwirtschaft, aber auch die immer bessere Vernetzung des Flughafens mit dem Weltluftverkehr“, so Lehmann. „Die Nachfrage aus der Wirtschaft nach entsprechenden Dienstleistungen nimmt zu, das Segment Luftfracht wächst in Bayern kontinuierlich weiter.“ Umso wichtiger ist es aus Sicht des LBS, dass es bald zu einer Entscheidung über die dritte Start- und Landebahn kommt, um der Logistikbranche und der Exportwirtschaft Planungssicherheit zu geben.

Quelle + Bildquelle: LBS

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