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DHL unterstützt die Formel E in Berlin

DHL: Formula E

Die Formel E kommt auch in ihrer vierten Saison nach Berlin: Am Samstag, den 19. Mai 2018, dient das Rollfeld des ehemaligen Flughafengeländes Tempelhof zum dritten Mal als Rennstrecke. Zehn Teams werden beim Berlin E-Prix, dem neunten von zwölf Rennen, um den Sieg in der innovativen, vollelektrischen Rennserie kämpfen.  Das „Rennen hinter dem Rennen“, die hochkomplexe Logistik der Formel E, beginnt schon lange vor dem Start: Als weltweiter offizieller Logistikpartner transportiert DHL pro E-Prix rund 450 Tonnen Fracht.

Das entspricht etwa dem Frachtvolumen von zwei Boeing-747-Maschinen und 25 Seefrachtcontainern. Transportiert werden neben den 40 Rennwagen auch Batterien, Ladestationen, Übertragungsequipment sowie sonstige Infrastruktur und Ausrüstung der Teams und der Rennserie.

„Wir sind seit über 35 Jahren im Motorsport engagiert und haben daher das nötige Know-how, um eine reibungslose Logistik in der Formel E zu gewährleisten“, sagt Paul Fowler, Vice President Motorsport & Managing Director UK bei DHL Global Forwarding. „Zudem achten wir im Sinne dieser nachhaltigen Rennserie darauf, die Logistikprozesse möglichst umweltverträglich zu gestalten, etwa durch die intelligente Nutzung unseres multimodalen Transportnetzes. Durch den eng getakteten Rennkalender und die teils großen Distanzen zwischen den Rennorten ist das eine große Herausforderung.“

Rennsport mit grünem Profil

Mit ihrem grünen Profil ist die Formel E eine hochspannende und anspruchsvolle Motorsportserie: Die elektrisch betriebenen Fahrzeuge beschleunigen in 2,9 Sekunden von 0 auf 100 km/h und sind bei einer Höchstgeschwindigkeit von 225 km/h abgeregelt. Alle Boliden verfügen über einheitliche Chassis, Aerodynamik, Reifen und Batterien. Den Antriebsstrang, bestehend aus Motor, Getriebe und Software, können die Teams selbst entwickeln. Da die Batteriekapazität noch nicht für ein ganzes Rennen ausreicht, gibt es einen Pflichtboxenstopp, bei dem die Fahrer ihren Wagen tauschen. Ab der Saison 2018/2019 wird diese Notwendigkeit durch den Einsatz neuer und leistungsstärkerer Batterien entfallen. Eine weitere Spezialität der Formel E ist der „Fanboost“: Zuschauer können online vor dem Rennen für ihren Favoriten abstimmen. Die drei Fahrer mit den meisten Stimmen erhalten einen zusätzlichen Leistungsschub, den sie in der zweiten Hälfte des Rennens innerhalb eines gewissen Zeitfensters einsetzen können.

Da die Autos emissionsfrei und leise unterwegs sind, können alle Rennen der Saison in den Städten abgehalten werden. In Berlin dient etwa das Gelände des ehemaligen Flughafens Tempelhof als Austragungsort, das seit seiner Stilllegung unter anderem als beliebtes Naherholungsgebiet mitten in der Stadt dient. „In anderen Städten wie New York oder Hongkong führen die Kurse sogar direkt durch die Stadt – das wäre schon aufgrund der Lautstärke der Fahrzeuge in anderen Rennserien undenkbar“, sagt Paul Fowler.

Quelle + Bildquelle: DPDHL

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