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Postcon Pilotprojekt: Geschäftspost vom Elektro-Flitzer

In der Zustellung ist Postcon schon immer klimafreundlich und lautlos unterwegs: natürlich mit dem klassischen Zustellfahrrad, aber auch mit E-Bikes, E-Trikes und E-Trolley. Jetzt testet der zweitgrößte Briefdienstleister Deutschlands ein neues Gefährt: Der Paxster wurde speziell für die Brieflogistik entwickelt. Das Elektromobil wurde in Meerbusch und Essen getestet und ist derzeit in Moers im Praxiseinsatz.

Das weiße Mobil mit dem Postcon Logo zieht die Blicke auf sich: Flott unterwegs, aber geräuschlos. Vier Räder, aber nur ein Sitz. Ein Dach, aber keine Türen. „Durch die Wendigkeit des Paxster ist das Aussteigen an vielen Briefkästen nicht mehr notwendig“, so Olaf Rekittke, Chief Distribution Officer Postcon. „Und wenn doch, geht das ohne Stufen und Türen ganz einfach, auch auf der Gehwegseite.“

Effizient und umweltschonend
Die Briefsendungen hat der Fahrer vor und hinter dem Fahrersitz stets griffbereit ohne Bücken oder Strecken. Die robuste Fahrerkabine mit hohen Panoramafenstern sorgt für eine sichere und komfortable Fahrt, während die Geschäftspost vor Wind und Wetter geschützt ist. Bei einer Zuladung von maximal 200 Kilogramm schafft der Paxster eine Reichweite bis zu 90 Kilometern pro Ladezyklus. Denn aufgeladen wird der Öko-Flitzer in sechs bis acht Stunden an einer normalen Steckdose.

Unter Strom
Steigungen? Gegenwind? Lange Strecken? Immer gern! Frisch „betankt“ überwindet das E-Mobil selbst hügelige Strecken, Holperwege und Bordsteinkanten mühelos. Der Elektromotor beschleunigt dabei auf eine Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h. Das spart Zeit, Muskelkraft und schont zugleich die Umwelt.

Olaf Rekittke: „Für die Testphase haben wir Zusteller in Meerbusch und Essen geschult. Ob der Paxster unseren Postcon Härtetest besteht, wird sich zeigen.“ Sicher ist: E-Mobilität spielt bei den Postprofis eine – im wahrsten Sinne des Wortes – gewichtige Rolle. Geschäftspost, Mailings und Kataloge machen die Zustellung zu einer Kraftanstrengung. Doch inzwischen ist mehr als jeder Dritte der rund 1.200 Postcon Zusteller an Rhein und Ruhr bereits mit einem E-Bike, E-Trike und E-Trolley unterwegs.

Ziel des Briefdienstleisters ist es, das optimale Betriebsmittel für das jeweilige Zustellgebiet einzusetzen. Konventionelle Fahrräder oder Handwagen ergänzen als klassische Betriebsmittel den Fuhrpark-Mix.

Elektromobilität bleibt für Postcon ein wichtiges Thema auf der letzten Meile, um die Zustellung effizient und ressourcenschonend zu gestalten. So betreibt die Post für Profis nicht nur seit Jahren ein Umweltmanagementsystem und ist nach DIN ISO 14001 zertifiziert. Mit der Versandoption „100! ProKlima“ stellt Postcon die Geschäftspost auch CO2-neutral zu.

Quelle + Fotoquelle: Postcon

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