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Siemens erweitert und modernisiert bedeutendes Luftfrachtzentrum in Saudi-Arabien

Siemens Postal, Parcel & Airport Logistics (SPPAL) hat einen umfangreichen Auftrag zur Erweiterung und Modernisierung eines großen Luftfrachtzentrums am King Abdulaziz International Airport in Jeddah (Saudi-Arabien) erhalten. Das Terminal gehört der Saudi Airlines Cargo Company (SACC), der führenden Frachtfluglinie des Landes.

Jeddah ist die wichtigste Hafenstadt Saudi-Arabiens am Roten Meer. Siemens stattet das Frachtterminal mit Cargo-Logistik auf dem neuesten Stand der Technik sowie mit intelligenter Software aus und sorgt so für eine deutliche Steigerung der Kapazitäten. Der Vertrag umfasst darüber hinaus die langfristige Wartung der Anlagen.

Damit unterstützt Siemens den Kunden bei seinen Wachstumsplänen und der Förderung der Wirtschaftsentwicklung in Saudi-Arabien sowie im gesamten Nahen Osten. SACC ist ein Tochterunternehmen der Fluglinie Saudia und transportiert Fracht zu über 250 Zielen in Asien, Afrika, Europa und in den USA.
„Durch unsere jahrzehntelange Erfahrung und unser Know-how in der Luftfrachtlogistik ermöglichen wir SACC kürzest mögliche Umschlagzeiten (minimal ground handling time)“, sagte Michael Reichle, CEO von Siemens Postal, Parcel & Airport Logistics. „Damit unterstützen wir die Fluglinie bei der weiteren Steigerung ihrer Wettbewerbsfähigkeit.“

„Mit einer Grundfläche von 75.000 Quadratmetern ist die neue Cargo Handling-Anlage doppelt so groß wie die aktuelle Einrichtung. Die erste Projektphase läuft von Juni 2018 bis voraussichtlich November 2019. Die zweite Phase beginnt im Juni 2020 und endet laut Implementierungsplan im Dezember 2021“, erklärt Omar Hariri, CEO von Saudia Cargo.

In Jeddah baut Siemens das Frachtvolumen am King Abdulaziz International Airport (KAIA) in zwei Phasen auf 820.000 Tonnen pro Jahr aus. Dafür implementiert Siemens ein vollautomatisches Lagersystem mit 700 Positionen für Luftfrachtcontainer (Unit Load Devices, ULDs) und sechs Regalbediengeräten (Elevating Transfer Vehicles, ETVs). 33 Förderlinien bilden die Schnittstelle zur Luftseite. Außerdem verfügt die Anlage über rund 50 Arbeitsstationen für Container verschiedener Größen, an denen Frachtladungen zusammengestellt bzw. heruntergebrochen werden (build-up and break-down).

Darüber hinaus richtet Siemens speziell für verderbliche Güter einen großen klimatisierten Bereich mit über 170 Lagerpositionen in Kühl- und Tiefkühlzellen ein. Die Steuerung des gesamten Lagersystems erfolgt über die intelligente Siemens Software Cargo Compact.

Mit der lokalen Präsenz im Nahen Osten ist SPPAL der ideale Partner für das Projekt. Die SPPAL-Regionalgesellschaft SD (Middle East) ist mit rund 800 Mitarbeitern seit Jahren in Dubai etabliert.

Zu den Kunden von Siemens zählen sechs der Top 10 Frachtflughäfen weltweit, die rund 19 Millionen Tonnen Güter jährlich umschlagen. Die Erfolgsbilanz umfasst darüber hinaus langjährige Betriebs- und Wartungsverträge mit fast 40 Flughäfen weltweit.

Quelle/Bildquelle: SPPAL

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