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Schweizerische Post startet Bau eines neuen regionalen Paketzentrums

Symbolbild: Baustelle

Mit dem symbolischen ersten Spatenstich begannen am Montag die Bauarbeiten für das neue regionale Paketzentrum der Schweizerischen Post in Vétroz im Schweizer Kanton Wallis. Mit diesem regionalen Paketzentrum investiert die Post in das Wallis und zeigt ihr Engagement für die Randregionen der Schweiz. Zwei weitere Paketzentren sind in Cadenazzo im Kanton Tessin und in Untervaz im Kanton Graubünden geplant. Künftig erfolgt die Paketverarbeitung direkt in der Region. So werden Transportzeiten verkürzt und Pakete aus anderen Zentren schneller verarbeitet.

Im Mai 2020 wird die Post das zweite der drei neuen regionalen Paketzentren in Betrieb nehmen: den Standort Botza in Vétroz mit einer Fläche von 25.000 Quadratmetern. Generalunternehmer ist Roux Courtage Immobilier Sàrl. Die Wahl fiel auf Vétroz aufgrund der zentralen Lage im Kanton Wallis und der guten Autobahnanbindung. Auch dass es sich um ein Industriegebiet handelt, das nicht in der Nähe von Wohngebieten liegt, ist von Vorteil. Die Sortierkapazität ist auf 8000 Pakete pro Stunde ausgelegt. Die Logistikzentren Bex, Brig, Siders und Sitten werden in diesem Zentrum zusammengefasst. Die Mitarbeitenden dieser Standorte werden in das neue Zentrum überführt.

Kürzere Wege – schnellere Verarbeitung von Sendungen

Vétroz ist einer von drei dezentralen Standorten, die bis 2020 realisiert werden sollen. Die neuen regionalen Paketzentren werden über ein Direktverkehrsnetz verbunden. So müssen Pakete, die im Wallis sortiert und zugestellt werden, nicht mehr den Umweg über andere Paketzentren nehmen. „Diese Investition von über 50 Millionen Franken ist von großer Bedeutung“, betont Ulrich Hurni, Konzernleiter der Post. „Das Direktverkehrsnetz entlastet sowohl die bestehenden Paketzentren als auch die Verkehrsinfrastruktur der gesamten Schweiz. Vétroz wird über direkte Verbindungen an die vorhandene Infrastruktur angeschlossen. So verbessern wir die Servicequalität für unsere Geschäftskunden durch längere Annahmezeiten.“

Die Post als Triebkraft für Innovation im Schweizer Paketmarkt

Die Schweizerische Post hat das Potenzial des Onlinehandels bereits vor Jahren erkannt und ihr Logistikgeschäft darauf abgestimmt. In den letzten Jahren hat die Post ihr Dienstleistungsangebot im Paketdienst kontinuierlich ausgeweitet, wodurch sie Innovationen am Schweizer Paketmarkt voranbrachte. Vergangenes Jahr hat die Post fast 130 Millionen Pakete verarbeitet. Dies entspricht einem Zuwachs von 6,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Bau neuer regionaler Paketzentren bis 2020 ist ein wichtiger Schritt, um den steigenden Paketmengen und wachsenden Kundenbedürfnissen auch in den Jahren danach gerecht werden zu können.

Quelle: Schweizerische Post, Bild: ©Smileus / Fotolia

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