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Panalpina steigert Profitabilität

Panalpina: Headquarters

In den ersten neun Monaten des Jahres 2018 steigerte das international tätige Speditions- und Logistikunternehmen Panalpina die Profitabilität der Gruppe im Vergleich zur Vorjahresperiode. Für die Periode von Januar bis September erhöhte sich der Bruttogewinn von 1.024,8 Millionen Franken auf 1.116,2 Millionen Franken. Im Vergleich zum Vorjahr erhöhte sich Panalpinas EBIT von 72,1 Millionen Franken auf 83,2 Millionen Franken und der Konzerngewinn von 48,4 Millionen Franken auf 51,0 Millionen Franken.

„In einem Jahr, das bisher im Zeichen angespannter internationaler Handelsbeziehungen stand, haben wir die Profitabilität der Gruppe im Vergleich zu den ersten neun Monaten des Vorjahres gesteigert“, sagt Stefan Karlen, CEO von Panalpina. „Die makroökonomischen Unsicherheiten im dritten Quartal resultierten in Luft- und Seefrachtmärkten, die nicht so stark waren wie prognostiziert. Wir sahen einen Markt, in dem die Hochsaison in der Seefracht schwächer ausfiel als vorhergesehen. Die Luftfrachtraten stiegen an, was sich wie erwartet auf unsere Margen auswirkte. Insgesamt haben wir uns in einem sehr volatilen Umfeld behauptet.“

Gesteigerte Profitabilität

Der Bruttogewinn der Gruppe nahm in den ersten neun Monaten des Jahres 2018 um neun Prozent auf 1.116,2 Millionen Franken zu (YTD 2017: 1.024,8 Millionen Franken). Gleichzeitig nahmen die Betriebskosten von 920,9 Millionen Franken auf 907,8 Millionen Franken ab. EBIT und Konzerngewinn nahmen gegenüber 2017 zu: Der EBIT belief sich auf 83,2 Millionen Franken gegenüber 72,1 Millionen Franken ein Jahr zuvor und die EBIT/Bruttogewinn-Marge betrug 7,5 Prozent gegenüber sieben Prozent im Vorjahr. Der Konzerngewinn nahm von 48,4 Millionen Franken auf 51,0 Millionen Franken zu.

Luftfracht

Panalpinas Volumen in der Luftfracht nahmen in den ersten neun Monaten des Jahres um vier Prozent zu, gleich wie der Markt mit geschätzten vier Prozent Wachstum. Im Vergleich zur Vorjahresperiode nahm der Bruttogewinn pro Tonne um zwölf Prozent auf 705 Franken zu (YTD 2017: 632 Franken), was in einem Bruttogewinn von 530,1 Millionen Franken resultierte (YTD 2017: 456,0 Millionen Franken). Der EBIT in der Luftfracht nahm von 69,4 Millionen Franken auf 80,2 Millionen Franken zu. Die EBIT/Bruttogewinn-Marge betrug für die ersten neun Monate des Jahres 2018 15,1 Prozent gegenüber 15,2 Prozent im Vorjahr.

Seefracht

Panalpinas Seefrachtvolumen nahmen von Januar bis September 2018 im Vergleich zum Vorjahr um zwei Prozent ab, gegenüber dem Markt, der geschätzt um ungefähr drei Prozent wuchs. Der Bruttogewinn pro TEU nahm um fünf Prozent auf 296 Franken zu (YTD 2017: 283 Franken), was in einem Bruttogewinn von 331,9 Millionen Franken resultierte (YTD 2017: 323,4 Millionen Franken). Für die ersten neun Monate berichtete die Seefracht einen Verlust auf Stufe EBIT von 5,3 Millionen Franken, gegenüber einem Verlust CHF 5,5 Millionen Franken im Vorjahr. In den letzten zwei Quartalen lag die Seefracht jedoch über der Gewinnschwelle.

Logistik

Der Bruttogewinn in der Logistik nahm im Vergleich zum Vorjahr um vier Prozent auf 254,2 Millionen Franken zu (YTD 2017: 245,4 Millionen Franken). Die Logistik verzeichnete für die ersten neun Monate des Jahres einen EBIT von 8,3 Millionen Franken, gegenüber 8,1 Millionen Franken in der Vorjahresperiode.

Ausblick

„Aufgrund der makroökonomischen und politischen Unsicherheiten ist es dieses Jahr schwierig, die Dynamik der Hochsaison in der Luftfracht und die Auswirkungen auf Raten und Volumen präzise vorherzusagen. Wir haben uns jedoch minutiös vorbereitet, indem wir Kapazität für unsere Kunden gesichert und Vorbereitungen am Boden an strategisch wichtigen Flughäfen getroffen haben. In der Seefracht erwarten wir relativ starke Güterströme in die USA, aber ansonsten moderates Marktwachstum global und wir fokussieren weiter auf die Verbesserung der Profitabilität pro transportierte Einheit“, sagt Karlen. „Das volatile Umfeld in der Spedition erinnert uns konstant daran, dass wir alles unter unserer Kontrolle tun müssen, um weiter eine Organisation aufzubauen, die fit ist für nachhaltiges, profitables Wachstum.“

Quelle: Panalpina, Bild: Panalpina / Veronica Kiefer-Jarneberg

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