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Liefery und KIWI kooperieren für schlüssellosen Zugang

Symbolbild: Pakete auf Fördereband

Das Immbobilien-Technologie-Unternehmen KIWI und der Technologie- und Logistikanbieter Liefery haben eine Kooperation vereinbart. Durch den Einsatz des schlüssellosen Zugangssystems von KIWI erweitert das Liefer-Startup, das bereits über 700.000 Pakete pro Monat zustellt, seine Zustelloptionen, um auch in Zukunft die Herausforderungen des Marktes bewältigen zu können. Mit knapp vier Milliarden Sendungen werden in Deutschland in 2020 so viele Pakete wie nie zuvor verschickt. Ein großes Problem hierbei ist die letzte Meile, also der letzte Wegabschnitt vom Depot zum Kunden. Gefragt sind daher innovative Konzepte, mit denen Logistiker die Paketflut bewältigen können.

Liefery löst diese Herausforderung bei Mehrfamilienhäusern fortan über den digitalen Zugang von KIWI. Dafür erhält der Fahrer das Zutrittsrecht für die Haustür des Empfängers über die Liefery-App und gelangt problemlos ins Haus. So kann der Zusteller das Paket direkt vor der Wohnungstür abstellen. Bei der Bestellung gibt der Kunde an, ob er mit der Ablage seiner Ware vor der Wohnungstür einverstanden ist.

„Liefery hat in den letzten Jahren eine ganze Reihe innovative und nachhaltige Last-Mile-Lösungen entwickelt“, erklärt Liefery Geschäftsführer Nils Fischer. „Eine davon ist die gemeinsam mit KIWI erprobte Zustellung in den Hausflur, die den Empfängern eine völlig neue, technologiebasierte Option für den Paketempfang bietet und sogar Auslieferungen zu verkehrsarmen Zeiten, also während der Nacht, ermöglicht.“

Nicht nur Kunden und Logistiker profitieren von der effizienteren Zustellung. Auch das hohe Verkehrsaufkommen in Städten kann durch den Einsatz digitaler Technik minimiert werden. Durch die Unabhängigkeit von der Anwesenheit des Empfängers wird auch die Nachtzustellung ermöglicht, die den Berufsverkehr entlastet.

Für KIWI-Geschäftsführer Karsten Nölling entspricht die Kooperation genau der KIWI-Vision. “Als Plattform für digitalen Zugang kann KIWI von allen, die Zugang benötigen ob Bewohner, Handwerker oder Zusteller, genutzt werden. Das schont Ressourcen und sorgt für effizientere Infrastrukturen in Städten.“ Andere Logistikunternehmen, wie beispielsweise das Entsorgungsunternehmen Alba, optimieren ihre Prozesse schon seit 2014 mit dem schlüssellosen System.

Quelle: Liefery, Bild: ©nullplus / Fotolia

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