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CHEP Automotive räumt Preis bei den Automotive Global Awards ab

CHEP Automotive: Automotive Global Awards 2018 Preisübergabe

CHEP Automotive and Industrial Solutions hat zum dritten Mal in Folge einen der renommierten Automotive Global Awards gewonnen. Dieses Jahr überzeugte CHEP Automotive in der Kategorie „Supply Chain Solutions“ mit einer wegweisenden Lösung für eine globale Inbound Supply Chain des Automobilherstellers Ford of Europe.

Die Kategorie würdigt herausragende, implementierte Supply-Chain-Konzepte, die die Effizienz in der Lieferkette verbessern und die Voraussetzungen für weitere Effizienzen in der Zukunft schaffen.

Diese Leistung konnte CHEP Automotive in enger Kooperation mit Ford of Europe erfolgreich für sich verbuchen. Der Supply-Chain-Experte entwickelte und implementierte eine Lösung für interkontinentale Ströme, die sich weltweit sowohl für Zulieferer von Ford als auch von Ford of Europe weiter ausbauen lässt. Der neue Logistikprozess zeichnet sich durch eine bessere Auslastung der Lieferkette aus und ist zudem nachhaltig, indem Mehrwegverpackungen eingeführt wurden und so Abfälle vermieden werden.

Vielzahl an interkontinentalen Warenströmen auf globaler Ebene

Die prämierte Lösung von CHEP zeigt die anspruchsvolle Umsetzung einer Inbound Global Supply Chain mit den interkontinentalen Strömen von Ford of Europe von Südafrika und den USA nach Europa und zurück. Pläne sehen vor, diese auf andere Standorte wie Thailand, China und Südkorea auszudehnen. Zuvor setzte Ford of Europe Einwegverpackungen für seine interkontinentalen Ströme ein. Jeder Lieferant von Ford hatte spezifische und oft einzigartige Wellpappverpackungen entwickelt, um seine Bauteile an die OEM (Originalausrüstungshersteller)-Werke zu liefern. Alle diese Verpackungen wurden in den OEM-Werken aus der Produktionslinie entnommen und weggeworfen. Dies führte zu hohen Abfallmengen, die innerhalb und außerhalb des Werks viel Platz beanspruchten und zudem erhebliche negative Auswirkungen auf die Umwelt hatten. Die Einführung der CHEP-Mehrwegverpackung (IsoBin-Container) bot die Möglichkeit, die Verpackung zu standardisieren, den Platzbedarf zu verringern und den Abfall drastisch zu reduzieren. Dieser Container ist speziell für die Seefracht optimiert – für weniger Ineffizienzen in der Logistikkette und optimalen Schutz teurer Autoteile.

Aus der Nutzung des globalen Netzwerks der CHEP Service Center resultieren positive Skaleneffekte: die Verpackung wird am Ursprungsort (Lieferanten) bereitgestellt und dann am Bestimmungsort (Ford of Europe) abgeholt. Mit der Implementierung aller interkontinentalen Ströme für Ford of Europe bis 2021 wird erwartet, dass die IsoBin-Bewegungen weltweit rund 185 000 pro Jahr erreichen. Dank dem Share and Reuse-Modell der Kreislaufwirtschaft von CHEP werden die Assets branchen- und lieferkettenübergreifend genutzt, um eine erstklassige Alternative zu Einwegverpackungen zu bieten. Die IsoBins sind im Besitz von CHEP und werden von CHEP vollständig gewartet. Das breite Spektrum der zu transportierenden Teile sind vor allem große, hochwertige Teile wie Getriebe, Katalysatoren und Kabelbäume. Dies ermöglicht es Ford, kein Kapital für eigene Behälter zu binden und erhebliche Einsparungen durch die Zusammenarbeit mit CHEP zu erzielen.

„Interkontinentale Sendungen sind Teil unserer täglichen Wareneingangsströme. Mit einzelnen, globalen Warenströmen ist ein hohes Risiko verbunden. Wir sprechen hier nicht nur von dem hohen In-Transit-Wert, der in einer schwer einsehbaren Lieferkette gebunden ist, sondern auch von der Gefahr beschädigter Teile aufgrund schlechter Verpackung. Die Kosten für Nachlieferungen und eventuelle Zwischenfälle bei der Fracht können sich schwerwiegend auf die Montagepläne und das Ergebnis auswirken. CHEP übernimmt nicht nur das Eigentumsrisiko der Behälter, sondern verwaltet diese auch über seine bewährten Asset-Control-Systeme. Das gibt mir und dem Team die Gewissheit, dass wir uns auf das konzentrieren, was wir am besten können – Autos bauen!“, kommentiert Kuly Malka, Chief Engineer, Material Flow & Packaging Engineering, Ford of Europe.

„Eine effiziente und kostengünstige Lieferkette ist ein klarer Wettbewerbsvorteil. Durch das Outsourcing des gesamten Verpackungsmanagementprozesses und die gemeinsame Nutzung von Mehrwegverpackungen innerhalb unseres weltweiten Netzwerks sparen Unternehmen mit globalen Lieferketten Zeit, Geld und den Aufwand für die Verwaltung von Einwegverpackungen oder ihres eigenen Behälterpools. Wir freuen uns, dass unser einzigartiges Sharing-Konzept wieder in diesem Jahr von den Automotive Global Awards honoriert wurde“, kommentiert Murray Gilder, Vice President Automotive and Industrial Solutions EMEA bei CHEP.

Quelle: CHEP, Bild: Tom Martin Photography

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