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Interrail-Zugservice von und nach Usbekistan hat sich etabliert

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Nach elf Monaten kann Interrail eine positive Zwischenbilanz ziehen: Der Bahnservice ab dem russischen Hafen Nakhodka-Vostochny nach Usbekistan und vice versa, der im März 2018 startete, verzeichnet eine wachsende Nachfrage und hat damit die Testphase erfolgreich hinter sich. Die Verbindung wurde bereits um einen weiteren (dritten) Ganzzug ergänzt, so dass zwischenzeitlich alle zehn Tage in beide Richtungen eine Abfahrt stattfinden kann. Die Transitzeit beträgt elf bis zwölf Tage.

Bei dem angebotenen Service arbeitet die russische Interrail Tochter eng mit den usbekischen Kollegen zusammen und organisiert das Anmieten der Waggons, das Hafenhandling, die Frachtzahlung und das Zusammenstellen der Blockzüge. Die Nachfrage für diesen Zugservice kommt verstärkt aus dem asiatischen Raum, d.h. aus Südkorea, China, Japan, Malaysia, Vietnam und Indonesien. Dank enger Kooperationen mit großen Reedereien kann der Service sowohl für SOC als auch COC von und zu jedem Hafen der Welt angeboten werden.

Beim Import nach Usbekistan handelt es sich unter anderem um Equipment für Automobilhersteller, Autoersatzteile, Haushaltsgeräte oder Harze. Exportiert werden insbesondere Baumwollgarne und -halbstoffe, Textilien, Kupfer, Zellulose oder Düngemittel.

Dank langjährigen Partnerschaften und guten Kooperationen mit den ausgewählten Bahnen konnte Interrail in den letzten Jahren erfolgreiche neue Produkte einführen und neue Routen etablieren. Heute konzentriert sich Interrail insbesondere auf Verkehre zwischen China – Europa/China-GUS, Russland, Indien sowie auf den gesamten zentralasiatischen Korridor und ist an allen kritischen Schnittstellen mit eigenen Mitarbeitenden vor Ort.

Quelle: Interrail, Bild: Interrail

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