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Digitalisierung revolutioniert die Zukunft der Messebaubranche

Symbolbild: Warenlager und Logistik-IT

Autonomes Fahren, Industrie 4.0 und effizientere Produktionsprozesse: Digitale Innovationen für die „Industrie der Zukunft“ sind gefragter denn je und das Thema der Digitalisierung nicht zuletzt dank der kürzlich erfolgten Vergabe der Frequenzen zum neuen Mobilfunkstandard 5G in aller Munde. Die Industrie drückt bei der Einführung diverser Zukunftstechnologien aufs Gas, was – wenig überraschend – landauf, landab für Ansprüche an die Mobilfunkanbieter sorgt, die entsprechenden Rahmenbedingungen schaffen zu können. Denn insbesondere mittlere bis große Industrieunternehmen sind branchenübergreifend auf der Suche nach zukunftsfähigen digitalen Lösungen, um ihre Arbeits- und Produktionsprozesse langfristig noch effizienter und damit wirtschaftlicher zu gestalten. Und nur wer die Möglichkeit hat, als Mobilfunkanbieter den eigenen Kunden den neuen Mobilfunkstandard bieten zu können, spielt vorne mit.

An der Spitze spielen auch die Messebauspezialisten von mac mit. Der Full-Service-Anbieter aus Langenlonsheim bei Frankfurt blickt 2019 auf über 40 Jahre erfolgreiche Firmengeschichte zurück, doch der Markt verändert sich ständig. Nicht zuletzt die immer höhere Taktung für Aussteller und Messebauer an den Messeplätzen der Republik zählt für mac zu den zentralen Herausforderungen in der Messelogistik. Diese will man künftig auch mit Hilfe digitaler Lösungen verstärkt angehen: „Was bei Unternehmen aus dem Messebau derzeit gefragt ist, sind vor allem einheitliche und zukunftsfähige Konzepte für digitale Anwendungen und Logistiksysteme an den Messeplätzen, die der immer höheren Taktung der Be- und Entladung gerecht werden“, sagt Geschäftsführer Gernot Becker.

„Wir haben bereits erfolgreich digitale Elemente in die Messelogistik, wie zum Beispiel bei der Auftragsvergabe über Schnittstellen, integriert. Darüber hinaus sind auch digitale Leitsysteme für LKW und Stapler, wie sie unser langjähriger Logistikdienstleister DB Schenker anbietet, wertvolle Stützen zur Bewältigung der Herausforderungen in der Messelogistik“, ergänzt Melanie Hagedorn, Leiterin der Logistik bei mac. Vor allem die fehlende Einheitlichkeit von digitalen Leitsystemen und die unterschiedlichen „Spielregeln“ der Messegesellschaften an den unterschiedlichen Messestandorten in Deutschland stellten das Unternehmen dabei vor zunehmend größere Probleme.

In Deutschland will mac daher bewusst auf die Verbesserung der Situation für die Branche hinwirken, insbesondere durch das Einfordern der Einführung einheitlicher Leitsysteme an den Messeplätzen. „Viele Mitstreiter in der Branche sehen sich mit denselben Problemen wie wir konfrontiert: Unterschiedliche Hausherren, sprich Messegesellschaften, und die Vermietung der Messehallen an die Messeveranstalter. Damit einher geht vor allem eines: Ein ständig zunehmender ökonomischer Druck, der sich nur über eine höhere Effizienz in der Messelogistik lösen lässt“, bekräftigt Becker. Denn gerade Veranstalter von Branchenmessen – wie zum Beispiel die IAA – seien besonders daran interessiert, die eigenen Mietkosten durch eine schnelle Rückgabe der Hallen an die Messegesellschaften niedrig zu halten. Damit einher gehe eine noch stärkere Verdichtung der Auf- und Abbau- sowie Standzeiten und ein höherer Druck für die Messebaubranche, einer Branche, in der vor allem mit einer Währung bezahlt wird: Zeit.

Unterstützt wird mac bei der Verbesserung der Rahmenbedingungen für die Messebaubranche auch von Logistikpartner DB Schenker, der mit seinen LKW- und Staplerleitsystemen an verschiedenen Standorten bereits digitale Lösungen für die Herausforderungen in der Messelogistik anbietet – für die kommenden Jahre aber bereits an neuen Ideen arbeitet. „Für die Just-in-Time Branche Messebau und unseren Partner mac arbeiten wir bereits an weiteren Projekten, um die Messelogistik weiter voranzubringen“, erklärt Timo Maibach, Leiter Vertrieb Messen/Spezialverkehre bei DB Schenker.

„Mit weltweiter Logistikerfahrung, fachlichem Know-how und kurzen, flexiblen Entscheidungswegen ist mac ‚der‘ Full-Service-Partner für die Umsetzung eines Messestandes“, erklärt Becker abschließend. So sei der eigentliche Bau eines Messestandes zwar das Hauptziel, die komplette Begleitung von der Planung bis zum Abschluss und schlussendlich auch der Abbau des Messestandes jedoch wichtiger Bestandteil jedes Projektes.

Quelle: mac, Bild: ©Production Perig / Fotolia

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