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Lufthansa Cargo setzt für Zollmeldungen auf Scope von Riege Software

Lufthansa Cargo: Verladung

In einem Ausschreibungsverfahren der Lufthansa Cargo AG für die Neugestaltung ihres Systems zur Abwicklung der deutschen ATLAS Zollverfahren SumA und NCTS sowie des österreichischen NCTS Out-Verfahrens konnte sich Riege Software gegen namhafte Mitbewerber durchsetzen. In Deutschland sind an 10 Standorten über 800 Anwender mit Scope aktiv, in Österreich aktuell 20.

Wesentliche Kriterien bei der Entscheidung für System und Partner waren unter anderem die technische Zukunftsfähigkeit des Systems sowie das Vertrauen in eine langfristige partnerschaftliche Weiterentwicklung. „Mit Blick auf die großen Volumina, die wir in Deutschland und weltweit abfertigen, brauchen wir einen starken IT-Partner. Eine leistungsstarke und zuverlässige Schnittstelle zu den Zollbehörden über eine kontinuierlich weiterentwickelte Software mit schneller Adaption kurzfristiger Änderungen ist für uns und unsere Kunden von entscheidender Bedeutung“, sagte Michael Reisenberg, Head of Application Development – Cargo Handling, Customs & Connectivity bei Lufthansa Cargo.

Entsprechend entschied sich Lufthansa Cargo für Scope, die von Riege entwickelte Anwendung für digitale Logistik. In nur 4-monatiger, intensiver Arbeit konnte das Team um Dirk Heidenfelder, Produktmanager Zoll bei Riege Software, und Holger Merk, Teamleiter der Zollentwicklung, die gestellten Anforderungen umsetzen. Im Mittelpunkt standen die automatisierte Abfertigung in der Summarischen Anmeldung (SumA) und der Wiederausfuhren durch Übernahme von IATA-Nachrichten sowie die Umsetzung in ein standardisiertes Format. Zusätzlich wird auch das Versandverfahren über IATA-Nachrichten erstellt und anschließend manuell ergänzt. „Für die weitere Automatisierung der Prozesse ist noch Luft nach oben”, fasste Dirk Heidenfelder zusammen. Und Holger Merk ergänzte: „Wir sind darauf eingestellt. Scope verfügt über deutliches Potenzial, die Anwender in den Kontroll- und Nachbearbeitungsvorgängen noch umfangreicher zu unterstützen.”

Wesentlicher Bestandteil des Projektes waren auch das begleitende Coaching in der Go-Live-Phase und der zuverlässige Support, den Riege selbst als Funktionalität in Scope definiert statt, wie sonst üblich, als ergänzende Dienstleistung. „Die Stärke unseres Produktes liegt nicht zuletzt auch in der Qualifikation der Menschen, die es entwickeln, permanent verbessern und erweitern – und Kunden in der Anwendung beratend und problemlösend begleiten. Wer sich auf Scope verlässt, kann sich auch auf den Support verlassen”, sagte Dr. Tobias Riege, CEO von Riege Software, „so wie wir uns auf die Kooperation der Beteiligten bei Lufthansa Cargo verlassen konnten. Mein besonderer Dank gilt dem gesamten Lufthansa Cargo Team, sowohl in den Stationen wie auch den Zentralbereichen für die fantastische Unterstützung in der gesamten Projektphase.”

In Deutschland sind die Standorte Frankfurt, Hamburg, Berlin, Köln, Düsseldorf, Leipzig, München, Nürnberg, Stuttgart und Paderborn mit über 800 Anwendern live gegangen, in Österreich Wien mit rund 20. „Die zügige Umsetzung des Projektes war für uns sehr wichtig. Neben der stets hochprofessionellen Zusammenarbeit hat auch der positive Teamgeist zum Erfolg beigetragen, der die gemeinsame Motivation nochmals gesteigert hat“, kommentierte Oliver Schatz, als Head of Global Handling Processes fachlich verantwortlich für das Thema Zoll bei Lufthansa Cargo, die zeitgerechte Umsetzung.

Quelle: Lufthansa Cargo, Bild: ©Ralf Kopetzky 

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