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Dreißig Prozent mehr Durchsatz: Festo erweitert US-Logistikzentrum mit WITRON

Logo: Witron

Innovative Produkte, innovativer Kundenservice und ein innovatives Logistik-Konzept: das sind die Erfolgsfaktoren von Festo, einem der weltweit agierenden Marktführer für Automatisierungstechnik. Dass diese Faktoren greifen, zeigt die Mitte September 2018 beauftragte Erweiterung des Regional Service Center (RSC) in Mason, Ohio.

Von hier aus beliefert das Unternehmen sämtliche Kunden in den USA, Kanada und Mexiko schnell und flexibel mit Komponenten aus einem Sortiment von über 20.000 Artikeln. Alle Artikel, die heute bestellt werden, müssen am nächsten Tag beim Kunden sein. Den Auftrag für die Umsetzung erhielt die WITRON Logistik + Informatik GmbH, welche 2015 das US-Logistikzentrum in Betrieb genommen hat. Schon seit 1994 realisiert der Global Player Festo mit Hauptsitz in Esslingen zusammen mit dem Parksteiner Generalunternehmer gemeinsamen Logistik-Projekte.

Erweiterung schneller notwendig als erwartet

Der Ausbau der Logistik-Kapazitäten war zwar im von WITRON geplanten Gesamtkonzept bereits angedacht, kommt aber durch die sehr gute Geschäftsentwicklung von Festo in der NAFTA-Zone sowie dem permanent wachsenden Online-Geschäft schneller als ursprünglich erwartet.

Das Bestandsgebäude, in das die Erweiterung des Logistiksystems integriert wird, wird in 2019 um rund 11.800 m2 wachsen. Anschließend startet WITRON mit der Installation. Basismodul ist das automatisierte OPS (Order Picking System). Nach Inbetriebnahme kann Festo in Mason dann 20 Prozent mehr Artikel lagern und 30 Prozent mehr Aufträge kommissionieren als bisher – was in Summe 520 Pakete pro Stunde bedeutet. Dies ermöglichen zwei zusätzliche multifunktionelle Kommissionierarbeitsplätze (in Summe dann 10), vier weitere ergonomische Packplätze (in Summe dann 18) sowie weitere 150.000 AKL-Stellplätze (in Summe dann 223.500), verteilt auf fünf Gassen (in Summe dann 15). Die produktive Nutzung ist für Anfang 2021 terminiert.

Zweistelliges Wachstum in Nordamerika

„Unser zweistelliges Wachstum in Nordamerika sowie die Begleitung unserer Kunden auf ihrem Weg zur Digitalisierung hat diese weitere Investition notwendig gemacht“, erklärt Festo-Projektmanager Andreas Wiebe. „Für einen Vollsortimenter wie uns mit weltweit sehr hohem Serviceanspruch ist die einfache technische Umsetzung zur Beherrschung von Komplexität ein ganz entscheidender Wettbewerbsfaktor. Das hat in dieser Form keiner unserer Wettbewerber geschafft. Denn Entwicklungen in einem zunehmend digitalen Umfeld, unter anderem getrieben durch E-Commerce, verlangen auch Logistikprozesse und Logistik-Kapazitäten, die auf die Anforderungen der Zukunft ausgerichtet sind. Hier sehen wir uns gemeinsam mit WITRON als Entwicklungspartner auf dem richtigen Weg“.

Quelle: WITRON, Bild: WITRON

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