Newsticker

Siemens erhält Großauftrag der Schweizerischen Post

Symbolbild: Pakete auf Fördereband

Siemens Postal, Parcel & Airport Logistics (SPPAL) hat einen umfangreichen Auftrag für das Briefzentrum Zürich-Mülligen erhalten. Der Vertrag mit der Schweizerischen Post umfasst den Einbau einer vollautomatisierten Sortieranlage in die bestehende Infrastruktur und deren Inbetriebnahme sowie die Optimierung der Prozesse durch innovative, digitale Lösungen.

Der Boom im E-Commerce führt weltweit zu einem anhaltenden Wachstum der Paketzahlen und stellt auch die Schweizerische Post vor neue Herausforderungen. Siemens ermöglicht dem Kunden die Bearbeitung und Sortierung der zunehmenden Anzahl kleinerer Pakete in unterschiedlichen Formen und Gewichtsgruppen. Ergänzend werden mit Hilfe einer neuartigen Erkennungs-Software sämtliche Sendungen bereits am Eingang des Hubs erfasst und fortlaufend verfolgt. Somit werden selbst sehr kleine Pakete mit schwer lesbaren Etiketten verlässlich und ohne zusätzlichen Aufwand sortiert.

„Wir unterstützen die Schweizerische Post dabei, auf aktuelle Marktentwicklungen schnell und zielgerichtet zu reagieren“, sagte Michael Reichle, CEO von Siemens Postal, Parcel & Airport Logistics. „In intensiven Workshops wurden gemeinsam kundenspezifische Lösungen erarbeitet und dabei mit Hilfe von 3D-Simulationen die Grundlage für eine optimale Projektumsetzung geschaffen.“

„Wir freuen uns auf eine Fortführung der partnerschaftlichen Zusammenarbeit mit Siemens,“ ergänzte Ulrich Hurni, CEO bei der Schweizerischen Post. „Mit den leistungsstarken Neuerungen können wir den Volumina und der großen Bandbreite an Formaten gerecht werden sowie unsere Flexibilität und Effizienz weiter steigern.“

Die umfangreiche Förder- und Sortiertechnik umfasst unter anderem den kompakten Visicon Capella und den VarioRoute. Der Visicon Capella garantiert unter optimaler Nutzung von engstem Raum eine zuverlässige Vereinzelung insbesondere von kleinen und leichten Paketen. Die Aufteilung in verschiedene Paketströme sowie die Zuführung zu den Sortern erfolgt durch den VarioRoute. Auf diese Weise werden Pakete mit einem Gewicht von 50 Gramm bis 9 Kilogramm vollautomatisiert und flexibel verarbeitet.

Mit dem neuen Auftrag knüpft Siemens an eine bewährte Partnerschaft mit der Schweizerischen Post an. Im Rahmen des Projekts REMA (Reengineering Mail Processing) wurden 2008 drei Briefsortierzentren, darunter Zürich-Mülligen, mit hochmodernen Siemens-Sortieranlagen und vollintegrierten Softwarelösungen ausgestattet. Diese Anlagen und die dazugehörige, komplexe Systemlandschaft werden mit dem neuen Auftrag umfassend erweitert und an die neuen Herausforderungen angepasst. Der hohe Automatisierungsgrad der neuen Anlage und die hocheffizienten Siemens-Software-Lösungen gewährleisten zukünftig ein noch schnelleres und zuverlässigeres Erkennen, Bearbeiten und Sortieren aller Sendungsformate.

Quelle: Siemens, Bild: ©nullplus / Fotolia

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*